Arbeit

Jeden Morgen schreit der Wecker
jagt die Menschen aus den Betten.
Jeder Schuster, jeder Bäcker,
jeder will die Wirtschaft retten.

Von den Bonzen angetrieben
produzieren sie Massenware.
Wären sie zuhaus’ geblieben
gäbe es keine Modezare.

Handwerk heißt von Hand gemacht,
unser Werk tun heut’ Maschinen
keiner weiß mehr, wie man lacht,
jeder will mehr Geld verdienen.

Statt zur Arbeit geh’ zum Schaffen
fröhlich in den Tag hinein.
Lass den Nachbarn neidisch gaffen.
Arbeit macht die Welt gemein.
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Geruchsneurose

Die Welt versinkt in Deospray,
das Volk mag sich nicht riechen,
weil hinter ja, jawohl, o.k.
die Feigen sich verkriechen.

Wer stets ja sagend feige lebt
will gern vor Scham versinken.
Wer nur am Arsch von Bossen klebt
muss auch beschissen stinken.

Wer aufrecht sich zum Himmel reckt
darf nach sich selbst noch duften.
Nur wer als Sklave sich versteckt
muss stinken und auch schuften.

In Deospray versinkt die Welt,
die Feigheit ist hier Bürgerpflicht.
Mit Deospray verdient man Geld.
Mit Schweiß leider nicht.

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Morgen

Morgen soll es besser werden,
heute ist es schon zu spät.
Heute schlagen noch die Gerten
uns zur Universität.

Morgen darfst auch du regieren,
lerne heute dich zu ducken.
Heute musst du dich genieren,
morgen auf die Sklaven spucken.

Morgen ist das Arschloch groß,
das heute andre Ärsche leckt.
Morgen ist das Arschloch Boss
und die ganze Welt verreckt.

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Wirtschaft

Wirtschaft, Wirtschaft über alles,
über alles in der Welt
und im Falle eines Falles
wird der letzte Baum gefällt.

Arbeit wird nur dem gegeben
der sich vor den Bonzen beugt
und statt froh und frei zu leben
mit seiner Kraft Maschinen säugt.

Wirtschaft, Wirtschaft über alles,
im Lande blüht die Korruption
und im Falle eines Falles
verzichtet jeder auf mehr Lohn.

Im Lande dröhnen die Maschinen,
beugen vieler Menschen Haupt.
Sie haben das was sie verdienen.
Sklaverei ist doch erlaubt.

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