Das liebe Geld

Erst einmal: Ich habe genug.
Ich habe ein Dach über’m Kopf, genug zu essen, fließendes Wasser (sogar warmes), Strom, Internet, jede Menge Kram. Ich lebe ohne Not.
Natürlich habe ich Wünsche, wie jeder andere auch. Doch Wünsche erfüllen vertreibt sie nicht. Wünsche sind wie die Hydra. Für jeden erfüllten Wunsch entstehen zwei neue. Dieses Hamsterrad habe ich verlassen.
Andererseits habe ich seit fünfzehn Jahren keine Ausstellung mehr gemacht. Ich kann es mir nicht leisten. Ausstellungen sind teuer. Man muss Bilder rahmen, transportieren, versichern, die Ausstellung organisieren und bewerben. Dafür habe ich nicht genug Geld.
Schade für euch.

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